Heilpraktiker (Psychotherapie)
Der innere Rückzug: Wenn aus normaler Vorsicht eine Angststörung wird
Angst ist zunächst eine natürliche und lebenswichtige Schutzreaktion. Unterstützungsbedürftig wird sie dann, wenn sie sich verselbstständigt, unverhältnismäßig wird und kaum noch steuern lässt.
Die meisten Angststörungen beginnen nicht mit einem plötzlichen Zusammenbruch, sondern schleichend. Sie versuchen, bestimmte auslösende Situationen zu umgehen, kontrollieren Ihren Alltag strenger und denken immer mehr voraus. Kurzfristig gibt dieses Vermeidungsverhalten ein Gefühl von Sicherheit – langfristig wird Ihr Leben jedoch immer enger.
Typische Warnzeichen für eine überreizte Angstdynamik:
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Körperlicher Daueralarm:
Ihr Körper steht häufig unter Strom (Herzklopfen, Schwindel, Atemnot), obwohl keine reale Gefahr besteht. -
Kontrollverlust:
Sie erleben wiederkehrende Panikattacken oder fürchten intensiv, die Kontrolle zu verlieren. -
Vermeidungsverhalten:
Sie meiden ganz gezielt bestimmte Orte, Menschen, Fahrten oder Gespräche. -
Schwindende Freiheit:
Ihre Spontanität nimmt ab, weil Ihr Leben zunehmend darauf ausgerichtet ist, die Angst bloß nicht auszulösen.
Erste Hilfe bei akuter Übererregung:
Der physiologische Seufzer
Um bei Angst oder körperlichen Paniksymptomen rasch einzugreifen, nutzen wir den „Physiological Sigh“ (Physiologischen Seufzer):
Atmen Sie zweimal kurz hintereinander durch die Nase ein, gefolgt von einem langen, gelösten Ausatmen durch den Mund (Ein Ein, Auuuussss). Wiederholen Sie dies drei- bis fünfmal. Diese Technik senkt die neuronale Übererregung rasch ab.
Der kleine Unterschied: Viele Patienten kommen kardiologisch oder neurologisch ohne Befund zu mir – die Angst bleibt dennoch. Der Unterschied in meiner Praxis liegt in der strukturierten Diagnostik. In der 90-minütigen Erstanamnese evaluieren wir exakt, an welcher Stelle Ihr autonomes Nervensystem die Regulationsfähigkeit verloren hat, um gezielt körperorientiert ansetzen zu können.
Wenn Sie diese Zusammenhänge bei sich wiedererkennen, evaluieren wir Ihren klinischen Status im Rahmen einer 90-minütigen diagnostischen Erstanamnese in meiner Düsseldorfer Praxis. Buchen Sie Ihren Termin direkt über Doctolib.

Wir holen die Angst aus der Tabuzone
Oft sagen Betroffene anfangs gar nicht "Ich habe eine Angststörung", sondern eher "Ich spüre ständig eine Unruhe, die ich mir nicht erklären kann" – weshalb die Erkrankung lange unbehandelt bleibt. Sie müssen vor einem Erstgespräch nicht genau wissen, wie Ihre Angst medizinisch heißt.
In meiner Praxis behandeln wir unter anderem:
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Panikattacken und plötzliche, unerklärliche Angstzustände
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Soziale Ängste und die massive Furcht vor negativer Bewertung
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Spezifische Phobien (z.B. Flugangst) und tief sitzendes Vermeidungsverhalten
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Angstzustände als Folge unverarbeiteter Erfahrungen (Traumafolgen)
Wie wir in der Therapie arbeiten
Es geht nicht darum, Ihnen die Angst mit ein paar netten Worten „auszureden“ oder sie krampfhaft wegzudrücken. Wir ergründen präzise, was Ihr System im Alarm hält und welche unbewussten Muster sich aufgebaut haben. Es ist eine enorme Entlastung zu begreifen, dass Ihre Angst kein persönliches Versagen ist, sondern ein neurobiologischer Fehlalarm, den wir gemeinsam Schritt für Schritt wieder umprogrammieren können.

Weiterführendes Wissen aus meiner Praxis
Als Experte für Stress- und Angstthemen habe ich mein Wissen nicht nur in der Praxis, sondern auch in Publikationen und Medienbeiträgen (u.a. in der WAZ zum Thema Flugangst) geteilt, um aufzuklären, wie sich Ängste verselbstständigen.
Wenn Sie sich vorab einlesen möchten, finden Sie hier meine Patienteninformationen (u.a. „Angststörungen – Wenn der Stress überhandnimmt“ und „Mit Leichtigkeit angstfrei, sorgenfrei“).
Was passiert, wenn man Stress lang genug ignoriert
Den Begriff Angststörungen haben wir alle schon mal gehört. Aber die wenigsten sind sich bewusst, dass sich Angststörungen reduzieren oder sogar verhindern lassen, wenn wir uns rechtzeitig und unserer Stressmanagement kümmern und Anti-Stress-Muckies (Resilienz) aufbauen.
Diese 117-seitige (Din A5) Patienteninformation erklärt, welche Angststörungen es gibt, woran man sie erkennen und was man gegen sie unternehmen kann.
Angst kann ein Leben retten, Angst kann einem das Leben aber auch versauen. Dieses kleine schlaue blaue Buch erklärt, woran man erkennst, dass unser Selbstschutz übertreibt und uns wie ein übermotivierter Bodyguard das halbe Leben versaut.
Es erklärt, welche Angststörungen es gibt, wie diese entstehen und wie sie sich auf unser Leben auswirken. Und, vielleicht am wichtigsten, es zeigt jede Menge Möglichkeiten, unsere Sorgen und Ängste in den Griff zu bekommen und zu beseitigen. Denn wir haben ein schönes Leben verdient, das uns keiner versaut - erst recht nicht unsere Ängste.
„Auch in Medienbeiträgen zeigt sich ein Schwerpunkt meiner Arbeit. In einem Interview mit der WAZ zum Thema Flugangst ging es unter anderem um die Frage, wie Angst sich verselbständigen kann und warum frühe Unterstützung sinnvoll ist.“
Warten Sie nicht,
bis gar nichts mehr geht
Gerade wenn Sie im Beruf oder in der Familie noch funktionieren, innerlich aber ein kräftezehrender Kampf tobt, sollten Sie diese Signale frühzeitig ernst nehmen.
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Online-Terminbuchung:
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Direkter Kontakt:
Bei organisatorischen Fragen erreichen Sie mich unter info@frank-max.com oder telefonisch unter +49 (0) 211 4057916.
häufige Fragen
Muss ich meine genaue Diagnose vorab kennen? Nein. Viele Klienten kommen mit einem unklaren Gefühl von Daueranspannung oder Überlastung. Das gemeinsame Einordnen und Verstehen Ihrer Symptome ist der erste Schritt unserer Arbeit.
Können Angststörungen mit vergangenen Erlebnissen zusammenhängen? Ja. Angst ist oft kein isoliertes Symptom, sondern eine Schutzreaktion auf belastende Lebenserfahrungen oder Traumafolgen. Das berücksichtigen wir in der Diagnostik.
Ab wann ist therapeutische Unterstützung wirklich sinnvoll? Sobald Angst, Panik oder Vermeidung Ihren Alltag einengen und Kraft rauben. Sie müssen nicht warten, bis gar nichts mehr geht – eine frühzeitige Entlastung verhindert, dass sich Muster festsetzen.



